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15 Dez.

Die Kunstpolitik der Salzburger Fürsterzbischöfe

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Zeitspuren Spezial

Das heutige Erscheinungsbild Salzburgs wurde maßgeblich durch die Bautätigkeit mehrerer Fürsterzbischöfe geprägt, die seit dem 16. die Umgestaltung der mittelalterlichen Stadt zur barocken Residenzstadt bestimmten. Dazu beriefen sie zunächst italienische Architekten, Maler und Stuckateure nach Salzburg, die hier Neuerungen in der Architektur und bei der Ausgestaltung von Residenz, Dom und anderen Bauten verwirklichten. Im ausgehenden 17. Jahrhundert waren es dann verstärkt österreichische Künstler, die im Auftrag der Fürsterzbischöfe repräsentative Werke schufen, wie der Maler Johann Michael Rottmayr oder der Architekt Johann Bernhard Fischer von Erlach, der zahlreiche Barockkirchen als sichtbares Zeichen des erstarkten Katholizismus errichtete. Neben den Schlössern Hellbrunn, Mirabell, Klessheim und Leopoldskron sowie den dazugehörigen Parks waren die Fürsterzbischöfe auch für die städtebauliche Gestaltung vieler Plätze mit Brunnen und Denkmälern verantwortlich. Sie waren außerdem meist auch große Kunstsammler, die Gemälde, Skulpturen, Goldschmiedearbeiten und Tapisserien erwarben: Viele dieser Werke werden noch heute in Salzburger Museen bewahrt.
Datum und Uhrzeit Freitag, 15.12.2023 15:00 - 18:00 Uhr
Ort
Salzburg, Salzburger Bildungswerk
Veranstalter und Referent/in
Dr. Susanne König-Lein, Studium Kunstgeschichte, Neuere Geschichte, Literaturwissenschaft, Lehrbeauftragte, Salzburg
Kosten Beitrag: € 22,-
Anmeldung

Information und Anmeldung: Mag. Andreas Deusch, Tel. 0699 10905138 oder E-Mail: [email protected]

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